MIYAGI gibt es seit Ende 2004, in der jetzigen Formation seit Herbst 2007. Angefangen hat
alles mit Stefan, Felix und Axel als Instrumental-Trio. 2006 stieß Felix' Cousin Daniel zur Band
und ein Jahr später der zweite Gitarrist Jörn. Nach Konzerten, u.a. als Support von Friska
Viljor (SWE), Delorean (ES), The Jakpot (UK) und You Say Party! We Say Die! (CAN), wurden
MIYAGI im März 2008 vom Label Richard Mohlmann Records unter Vertrag genommen. Derzeit
arbeiten sie gemeinsam an der Veröffentlichung einer ersten EP und auch ein Album steht bereits
in den Startlöchern.
Axel Schinkel - Bass
Daniel Ortega - Drums, Vocals
Felix Prescher - Guitar
Jörn Krüßel - Guitar
Stefan Matysick - Vocals, Drums
Die Musik von MIYAGI ist geprägt von unterschiedlichsten Einfl üssen und der musikalischen
Herkunft der einzelnen Bandmitglieder, wobei es gar nicht so einfach ist, diese Einfl üsse in einer
Spannbreite von Hardcore und Punk über Jazz und Pop bis hin zu Singer/Songwriter und Folk-
Musik herauszudifferenzieren und den Sound von MIYAGI zu beschreiben. Auf der einen Seite
finden sich ruhigere Pop-Songs, die überwiegend von einem Rhythmus-Teppich aus Schlagzeug &
Bass getragen und von Gesangs- und Gitarrenmelodien ausgemalt werden, aber immer tanzbar
bleiben. Auf der anderen Seite stehen aufgekratzte, ja fast schon hysterische Stücke, die
die Grenzen der populären Indiemusik aufzeigen, erweitern und öffnen. Zudem werden die
Gitarren hier und da ein wenig surfi g bis folkig. Die vielfältigen unterschiedlichen Stile und
das Schließen von Kompromissen formen den Sound von MIYAGI.
Die musikalische Szene in der westfälischen Studentenstadt hat überwiegend Hardcore, Punk
und Indie-Pop zu bieten. In diesem Umfeld haben MIYAGI ihren frischen überaus tanzbaren
und melodiösen Sound entwickelt, den die lokale Presse und Veranstalter (Gleis 22) als
"Domstadt-Antwort auf The Rapture, Klaxons und Konsorten" betitelt und in die Schublade
Neo-Disco-Post-Punk gesteckt hat - obwohl bei diesem Stilmix gar nicht genug Schubladen
aufgemacht werden können: Erst hektisch, dann funky, plötzlich pompös und wieder poppig und auf einmal die totale handmade Elektrodisco.
Stillstehen unmöglich! Live profi tiert die Band zudem von ihren zwei Schlagzeugern und tritt
mit doppeltem Drumset auf. Auf der Bühne gibt es ein stimmliches Wechselspiel zwischen
Stefan und Daniel, und spätestens beim Song "Ice Cream" findet sich die Hälfte der Band im
tanzenden und pogenden Publikum wieder.